Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

SPD stimmt gegen erneute Erhöhung der Kitagebühren

Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat der erneuten Erhöhung der Kitagebühren nicht zugestimmt. An erster Stelle bedanken wir uns ausdrücklich bei der Gemeindeverwaltung sowie allen Mitarbeitenden in unseren Kindertageseinrichtungen. Sie leisten täglich engagierte und verlässliche Arbeit und sorgen für eine qualitativ hochwertige Betreuung unserer Kinder. Dieses Engagement verdient unsere Anerkennung.

Gerade weil frühkindliche Bildung und Betreuung eine so wichtige Grundlage für Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind, halten wir eine weitere finanzielle Belastung der Familien für den falschen Weg. Viele Haushalte stehen bereits unter dem Druck steigender Lebenshaltungskosten. Die Finanzierung der Kinderbetreuung darf deshalb nicht immer stärker auf die Eltern verlagert werden.

Uns ist bewusst, dass die Kinderbetreuung auch für die Gemeinde eine große finanzielle Herausforderung darstellt. Die Verantwortung dafür liegt jedoch nicht allein bei den Kommunen. Bund und Land müssen ihrer Verantwortung gerecht werden und die Kommunen bei der Finanzierung deutlich stärker unterstützen. Das Konnexitätsprinzip „Wer bestellt, bezahlt“ muss konsequent umgesetzt werden.

Mit unserer Ablehnung der Gebührenerhöhung wollten wir ein klares Zeichen setzen. Gute Kinderbetreuung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss auch als solche finanziert werden. Unser Ziel bleibt eine hochwertige und langfristig beitragsfreie frühkindliche Bildung, die allen Kindern unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern zugänglich ist.

 

Gemeinderat

Wir freuen uns über drei Vertreter im Gemeinderat:

Mika Schwab (1.292 Stimmen)

Philipp Frenzel (1.179 Stimmen)

Doris Reitz (1.131 Stimmen)

 

Ortschaftsrat

Und einen Vertreter im Ortschaftsrat:
Lucien Heger (362 Stimmen)

 

Dettenheim rückt zusammen – Kommunalwahl 2024

Diese Wahl ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft unserer Gemeinde. Angesichts der drängenden Herausforderungen wie dem Klimawandel und dem Erhalt unserer Umwelt sowie der Notwendigkeit, eine zukunftsfähige Gemeinde zu gestalten, haben wir dieses Wahlprogramm zusammengestellt. Wir setzen uns für eine vielfältige, inklusive und gerechte Gesellschaft ein. Ihre Stimme ist entscheidend, um die Weichen für eine nachhaltiges, zukunftsfähiges und lebenswertes Dettenheim zu stellen.

 

JUGEND 

Die Jugend trägt die Verantwortung für morgen, dementsprechend wollen wir auch ihre Stimme stärken. Deswegen setzen wir uns für die Entwicklung eines Jugendforums ein. Regelmäßige Treffen sollen die politische Partizipation stärken und ein vielfältiges Angebot schaffen. Dazu gehören Workshops sowie Kunst- oder Musikveranstaltungen, um die kreative Entfaltung unserer Jugend zu fördern. Wir setzen uns für die Schaffung einer legalen Graffiti-Wand ein, um Jugendlichen eine Plattform für ihre künstlerischen Aktivitäten zu bieten. Gleichzeitig kann Graffiti im Ort reduziert werden.
 

FAMILIEN 

Das Rückgrat unserer Gemeinde sind Familien, deswegen setzen wir uns dafür ein, dass sie die Unterstützung erhalten, die sie brauchen.
Dazu gehören bezahlbare Kindergartengebühren ebenso wie die Unterstützung des Ganztagsschulkonzepts und anderer Betreuungsmöglichkeiten wie Waldkindergärten. Besonders in Rußheim ist es dringend erforderlich zusätzlichen Raum für Bildung zu schaffen, was die Notwendigkeit eines Anbaus unterstreicht.

Wir setzen uns für die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum ein, auch dem geförderten Wohnungsbau mit Preisbindung soll nichts im Wege stehen.

SENIOREN 

Senioren sind ein wichtiger Teil unserer Gemeinde und verdienen eine angemessene Vertretung ihrer Interessen. Deshalb machen wir uns für die Einrichtung eines Seniorenrates stark.
Im Rahmen des Rates sollen auch Workshops und Schulungen für Senioren angeboten werden. Beispielsweise zum Umgang mit modernen Technologien. Ein weiteres Anliegen ist die Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Insbesondere auf Gehwegen und im öffentlichen Nahverkehr soll älteren Menschen eine bessere Mobilität ermöglicht werden.

KLIMA 

Wir setzen uns für den Schutz unserer Umwelt und die Förderung nachhaltigen Handelns ein. Der Ausbau erneuerbarer Energien und der sparsame Umgang mit Ressourcen sind notwendig, um unsere Natur zu erhalten.
Die Nutzung der Tiefengeothermie bietet für Dettenheim die Chance, eine nachhaltige Wärme- und Energieversorgung zu gewährleisten. Uns ist wichtig, dass die Gemeinde von dieser Technologie profitiert und die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden, um dieses Ziel zu erreichen. 

Baum- und Beetpatenschaften sollen die Bürgerbeteiligung stärken und die Umwelt schützen. 

MOBILITÄT 

Ein Radwegekonzept mit markierten Radwegen entlang der Hauptverkehrsstraßen sowie die Verlängerung des Radweges zum Baggersee Rußheim sollen die Sicherheit für Radfahrer erhöhen und den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen steigern.
Der ÖPNV soll Mobilität für alle zugänglich machen und Barrieren abbauen. Fahrkarten sollen künftig auch offline erhältlich sein. 

Wir wollen die E-Mobilität ausbauen und setzen uns für die Schaffung von E- Ladesäulen beispielsweise an Einkaufsmärkten ein. 

WIRTSCHAFT 

Wir möchten die lokale Wirtschaft fördern und Dettenheim zu einem attraktiven Standort für Unternehmen machen. Dazu gehören die Förderung und Erweiterung des Gewerbes, einschließlich des Gewerbegebiets Mönchfeld als interkommunales Gewerbegebiete. 

Auch das Gewerbe muss von der Tiefengeothermie profitiert, um nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen. 

GEMEINSAM DENKEN 

Ein zentraler Punkt unseres Engagements ist die Verdichtung der Infrastruktur zwischen Liedolsheim und Rußheim. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein Zusammenwachsen nicht nur unsere Bindungen vertieft, sondern auch unsere Effizienz steigert. 

GEMEINSAM HANDELN

Wir fordern die Einrichtung eines Rettungszentrums zwischen den Ortschaften. Schnelle Hilfe im Notfall ist für die Sicherheit und das Wohlergehen aller Menschen in unserer Gemeinde unerlässlich. Die Sicherstellung einer umfassenden medizinischen und pharmazeutische Grundversorgung ist essenziell. Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für die Errichtung eines Ärztehauses ein. 

Durch lokale Lösungen wollen wir die Selbstversorgungsfähigkeit unserer Gemeinde stärken. Wir streben eine größere Autarkie in der Infrastruktur an, insbesondere im Bereich der Wasserversorgung. 

GEMEINSAM SEIN

Wir möchten das ehrenamtliche Engagement in Dettenheim stärken und die Vereinslandschaft unterstützen. Dazu gehört eine bessere Unterstützung der Vereinsverwaltungen und finanzielle Förderung. 

Eine Sportstätte zwischen Liedolsheim und Rußheim würde nicht nur die sportlichen Möglichkeiten unserer Gemeinde erweitern, sondern auch die Zusammenarbeit und das Gemeinschaftsgefühl stärken. 

 

 


Lust mitzumachen?

Offene Treffen jeden ersten Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr in der Gaststätte des Vogelpark.

 

WebsoziInfo-News

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

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